Risiko-Taxonomie
Aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: 1 Min.
Eine Risiko-Taxonomie ist ein strukturiertes Klassifikationssystem, das alle relevanten Risiken eines Unternehmens in Kategorien und Unterkategorien ordnet. Sie schafft eine gemeinsame Sprache für Risiken und verhindert, dass Risiken übersehen oder doppelt erfasst werden.
Einschätzung der ComplianceWerkstatt
Typische Risikokategorien
| Kategorie | Beispiele |
|---|---|
| Strategische Risiken | Marktveränderungen, Wettbewerb, M&A-Risiken |
| Operative Risiken | Prozessausfälle, Lieferkettenunterbrechung, Personalmangel |
| Finanzielle Risiken | Liquidität, Währung, Kreditausfall |
| Regulatorische / Compliance-Risiken | Gesetzesverstöße, Bußgelder, Lizenzverlust |
| IT- und Cyber-Risiken | Cyberangriff, Datenverlust, Systemausfall |
| ESG-Risiken | Klimarisiken, Menschenrechtsverletzungen, Governance-Mängel |
| Reputationsrisiken | Öffentliche Kritik, Medienberichterstattung, Social Media |
Risiko-Taxonomie und Standards
ISO 31000 empfiehlt eine systematische Risiko-Identifikation mit konsistenter Terminologie. COSO ERM bietet eine vordefinierte Kategorisierung, die als Ausgangspunkt dienen kann. Für die CSRD-Berichterstattung müssen ESG-Risiken als eigene Kategorie in der Taxonomie abgebildet sein.
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Verwandte Begriffe
Weiterführende Artikel
Quellen
- ISO 31000:2018 – Risikomanagement(2018)
- COSO ERM Framework – Komponente „Risk Identification“(2017)
Stand: März 2026. Dieser Glossar-Eintrag dient der Wissensvermittlung und stellt keine Rechtsberatung dar. Regulatorische Änderungen vorbehalten.